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So gelingen Exkursionen

Was man bei der Vorbereitung einer Exkursion beachten muss.

Exkursionen im Deutschunterricht mit Erwachsenen dienen dazu, authentische Lernsituationen mit Sprachunterricht zu verknüpfen. Damit das nachhaltig gelingt, gilt es einiges bei der Vorbereitung einer Exkursion zu beachten. Wenn das „Wohin“ geklärt ist, muss erst einmal Kontakt zu einer Ansprechpartnerin/ einem Ansprechpartner vor Ort aufgenommen werden.

Geht es beispielsweise in eine Apotheke oder in eine Bibliothek, in ein Museum oder einen Betrieb muss vorab geklärt sein, dass die regulären Abläufe vor Ort nicht gestört werden. Der Zeitraum und die Rahmenbedingungen der Exkursion müssen mit den Ansprechpartnern besprochen werden. Es geht hier aber auch darum, die Inhalte der Exkursion zu klären. Oft kann man im Vorfeld Informationsmaterial für die Lerner*innen erhalten.

Der Gewinn einer Exkursion für die Lerner*innen hängt maßgeblich von der Vorbereitung im Kurs ab. Bei dieser Vorbereitung geht es um weit mehr, als den benötigten Wortschatz bereitzustellen. Eine Exkursion dient vor allem dazu, für die Lerner*innen Kommunikationssituationen im Alltag zu schaffen. So sollten die Lerner*innen schließlich auch die Gelegenheit erhalten, sich im Kurs auf die Gesprächssituationen vor Ort vorzubereiten.

Dazu empfiehlt es sich, das Informationsmaterial der Akteure vor Ort zu verwenden oder Rechercheaufgaben anzuleiten. Mögliche Fragen und Redemittel müssen die Lerner*innen kennen, damit sie das nötige „Rüstzeug“ für die kommunikativen Situationen vor Ort haben.

Bei der Vorbereitung der Exkursion im Kurs geht es also im Wesentliche darum, den Lerner*innen bewusst zu machen, was sie auf der Exkursion tun sollen. Geht es also darum, mit Personen vor Ort zu sprechen und Informationen einzuholen, oder darum, Informationen zu finden und zu dokumentieren. Geht es darum Dinge zu finden und/ oder mitzubringen oder sie zu fotografieren und so weiter.

Lernzielgelenkte Exkursionen benötigen konkrete Arbeitsanweisungen. Hierbei setzen viele Kursleiter*innen Arbeitsblätter oder Checklisten ein, auf denen die Lerner*innen etwas dokumentieren können. In diesem Zusammenhang muss übrigens auch geklärt werden, was die Lerner*innen zur Exkursion mitbringen sollen (Wörterbuch, Block und Stift, eine Kamera).

Vor der eigentlichen Exkursion heißt es dann, gemeinsam mit den Lerner*innen einen Treffpunkt zu vereinbaren. Auch das sollte übrigens in der Gruppe diskutiert werden. Je mehr Mitverantwortung und Aufgaben die Lerner*innen übernehmen, um so mehr wird die Exkursion zu ihrer eigenen Sache.

Unsere Blogautorin: Anke Kuhnecke

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