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März 2021

Neuer LIVE Onlinekurs „Zertifizierter DaF-Dozent (m/w/d) International“ ab Juli 2021

– Deutschunterrichten im Ausland

telc möchte Bildungseinrichtungen und ihren Lehrkräften im internationalen Ausland neue Perspektiven in der Personal- und Organisationsentwicklung bieten. In virtuellen Weiterbildungskursen von telc erfahren DaF-Lehrkräfte, wie sie ihren Unterricht weiterentwickeln und auf neue Erfordernisse ihrer Zielgruppen reagieren können. Vor diesem Hintergrund bietet telc ab Juli 2021 einen neuen LIVE Online-Lehrgang, der sich an DaF-Lehrkräfte im Ausland richtet. Der LIVE Online-Lehrgang Zertifizierter DaF-Dozent (m/w/d) International wurde speziell für das Unterrichten ausländischer Pflegekräfte im Ausland entwickelt.

Der LIVE Online-Lehrgang kann ab sofort gebucht werden. Der erste Durchgang beginnt am 3.7.2021.

Weitere Informationen und Anmeldung

Anfang 2021 nahmen erfahrene DaF-Lehrkräfte auf den Philippinen (eine Lehrkraft war aus Ägypten zugeschaltet) an der Pilotierung des Lehrgangs teil. Frau Stübner und Herr Gläsner geben im folgenden Interview einen Einblick ihrer Arbeit als Dozententeam:

Liebe Frau Stübner, lieber Herr Gläsner, wie ist die Stimmung unter den Kursteilnehmenden? Welche Rückmeldung erhalten Sie bislang?

Stübner: Die Stimmung im Kurs ist sehr gut. Der Kurs besteht aus wenigen Teilnehmenden. So haben wir genügend Zeit, auf individuelle Bedürfnisse und Fragen einzugehen. Die Teilnehmende arbeiten sehr engagiert mit. Auch in Einzelarbeiten kommen so gute und ausführliche Ergebnisse, dass ich selbst überrascht und sehr beeindruckt bin. Wir fassen am Ende jedes Kurses zusammen, was wir heute besonders Interessantes oder Hilfreiches gelernt haben und die Teilnehmenden geben hierzu engagiert Feedback.

Gläsner: Dem kann ich nur zustimmen. Die Rückmeldungen waren bislang außerordentlich positiv. Trotz oder gerade weil es eine recht überschaubare Gruppengröße ist, ist der Austausch unter den Kolleginnen und Kollegen sehr produktiv und inspirierend. Alle sind sehr dankbar für jeden Tipp und Hinweis zur Optimierung und Reflexion ihrer Unterrichtspraxis. Besonders erwähnenswert ist die hohe Motivation der Gruppe, zumal sie – bedingt durch die Zeitverschiebung – erst am Nachmittag bis in den späten Abend hinein am Seminar teilnehmen können und viele von ihnen dann bereits einen langen Unterrichtstag hinter sich haben.

Was unterscheidet diesen Kurs von bisherigen telc Lehrgängen wie der VHS-Lehrkräftequalifizierung, oder auch von anderen DaF-Fortbildungen in Deutschland?

Gläsner: In erster Linie stellt sicher die interkulturelle Komponente unter den Teilnehmenden den größten Unterschied dar. Gerade das macht allerdings auch den großen Reiz dieser Fortbildung aus: unterschiedliche Lehr- und Lerntraditionen, verschiedene kulturelle Sozialisationen und ganz individuelle Zugänge zur deutschen Sprache bereichern jeden Workshop aufs Neue.

Stübner: Im Gegensatz zur VHS-Lehrkräftequalifizierung haben bei dieser Gruppe alle Teilnehmenden umfangreiche Lehrerfahrung. Der Kurs läuft also eher wie andere DaF-Fortbildungen ab, in denen man auf die Kenntnisse der Teilnehmenden setzen und diese mit in das Seminar einbauen kann und sollte.

Der Online-Lehrgang richtet sich vornehmlich an angehende DaF-Lehrkräfte. Lohnt es sich dennoch für erfahrene Lehrkräfte, diesen Einsteigerkurs zu besuchen?

Stübner: Ja, unbedingt. Jeder lernt hier von jedem. Der Austausch unten den Teilnehmenden ist besonders wertvoll, zumal Lehrkräfte im normalen Unterrichtsgeschehen ja wenig Zeit zum Austausch habe. Das corona-bedingte Arbeiten im Home-Office erschwert die Situation noch, sodass der Kurs, wenn er für erfahrene Lehrkräfte ausgerichtet ist, auf jeden Fall auch auf dem Lernen voneinander basieren sollte.

Gläsner: Auch wenn sich der Kurs vor allem an wenig erfahrene Lehrkräfte richtet, kann ich als Workshopleiter flexibel genug auf die verschiedenen Bedarfe und Anforderungen der erfahrenen Kolleginnen und Kollegen eingehen. Alle sind dankbar für neue Impulse, andere Sichtweisen und nicht zuletzt eine Auffrischung ihrer teilweise lang zurückliegenden theoretischen Ausbildungsinhalte. Gerade im Hinblick auf die Reflexion des eigenen Unterrichts, die uns als Einzelkämpfer im Kursraum ein stetes Bedürfnis ist, leistet der Kurs auch für erfahrene Kolleginnen und Kollegen einen großen Beitrag zur permanenten Weiterentwicklung ihrer eigenen Lehrerpersönlichkeit.

Was nehmen Sie als Seminarleiter*in mit?

Stübner: Es hat Spaß gemacht! Das ist wohl das erste, was mir in den Sinn kommt. Dazu kommen aber auch einzelne Gegebenheiten, die auf den Philippinen oder mit philippinischen Lernenden anders sind als in Deutschland. Hier habe auch ich viel Interkulturelles gelernt.

Gläsner: Der Austausch mit erfahrenen und weniger erfahrenen Kollegen bereichert auch mich an jedem Workshop-Tag aufs Neue. Neben kreativen Impulsen und neuen Gedankenanstößen spielt insbesondere der Umgang mit den verschiedenen kulturellen Hintergründen der Teilnehmer eine Rolle dabei, das Fach „Deutsch als Fremdsprache“ multiperspektivisch zu betrachten. Der permanente Theorie-Praxis-Transfer wird damit auch für die Lehrerfortbildung selbst zum gewinnbringenden Ereignis.

Herzlichen Dank für das Gespräch!

Zum telc Angebot auf den Philippinen

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