
telc verstärkt seine Präsenz in Usbekistan
Sechs neue Prüfungsstandorte innerhalb einer Woche besichtigt.
Ein wichtiger Meilenstein für die Förderung der deutschen Sprache und die berufliche Perspektivenentwicklung in Usbekistan: Vom 2. bis zum 6. November wurden gemeinsam mit den usbekischen Lizenzpartnern Profi Deutsch, Bildung und Beruf sowie EduAction sechs weitere telc-Prüfungsstandorte eröffnet beziehungsweise für die Aufnahme des Prüfungsbetriebs vorbereitet.
Mit dieser Initiative baut telc sein Netzwerk in Usbekistan konsequent aus und schafft zusätzliche Möglichkeiten, die deutsche Sprache zu erlernen und international anerkannte Sprachprüfungen abzulegen. Die neuen Standorte leisten damit einen wichtigen Beitrag zur sprachlichen Qualifizierung junger Menschen und zur Verbesserung ihrer beruflichen Perspektiven, insbesondere im Hinblick auf eine Ausbildung, ein Studium oder eine Beschäftigung in Deutschland.
In der Hauptstadt Taschkent wurden die Prüfungs- und Schulungszentren von EduAction und Profi Deutsch auf den Start vorbereitet; in Namangan ist die Sprachschule von Bildung und Beruf mit angeschlossenem Prüfungszentrum bereit, Deutschkurse und telc-Prüfungen anzubieten. Auch der Standort von Bildung und Beruf in Fergana befindet sich in der finalen Vorbereitungsphase.
Höhepunkte der Reise waren die feierlichen Eröffnungen neuer telc-Prüfungszentren an den staatlichen Technika in Fergana und Buchara – im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern aus Regierung, Kommunal- und Regionalverwaltung, Schulverwaltung, Migrationsagentur und den Mahallas. Die Studierenden können dort künftig direkt vor Ort Deutsch lernen und telc-Prüfungen ablegen. Die zunehmende Verankerung der deutschen Sprache an staatlichen technischen Bildungseinrichtungen verbindet Sprachförderung und Berufsausbildung enger miteinander und bereitet junge Menschen gezielt auf internationale Karrierewege vor.
Einen vielversprechenden Ausblick boten zudem erste Gespräche mit Takhirjon Sultanov, Rektor der Landwirtschaftlichen Universität: Perspektivisch sollen dort rund 6.000 Studierende die Möglichkeit erhalten, Deutsch zu lernen und ihre Kenntnisse mit telc-Prüfungen nachzuweisen. Vor dem Hintergrund des jüngsten Besuchs einer deutschen Delegation unter Beteiligung von Martina Englhardt-Kopf, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, gewinnt die deutsch-usbekische Bildungszusammenarbeit damit weiter an Bedeutung.
Sechs neue Standorte, drei engagierte Lizenzpartner und eine gemeinsame Perspektive: Deutschkenntnisse als Schlüssel zu Bildung, beruflicher Entwicklung und internationalen Chancen.