Der Innovationstag des Hessischen Volkshochschulverbandes setzte dieses Jahr einen besonderen Schwerpunkt an einem besonderen Ort. Im Lichthof der Alten Börse Frankfurt versammelten sich Expertinnen und Experten aus der hessischen Bildungswelt und dem Bankenwesen, um über die Ökonomie im Fokus der Erwachsenenbildung zu diskutieren.
Dabei setzte der Innovationstag zwei Schlaglichter: das erste war die neue Gestaltung der ökonomischen Bildung, die – durch die Finanzkrise ausgelöst – für die Volkshochschulen zu einer vordringlichen Aufgabe gerät. Und das zweite Schlaglicht war die Ökonomie der Bildung selbst: den Wert der Erwachsenenbildung im Kontext des gesellschaftlichen Ideals des Lebensbegleitenden Lernens in seiner Bedeutung einzuschätzen, zu bemessen und in seinen Organisationsformen zu justieren.
Die Gäste waren ca. 120 Expertinnen und Experten aus dem Hessischen Bildungswesen (Volkshochschule, Erwachsenenbildung, Ministerien, Universitäten) sowie Vertreter des Hessischen Bankenverbandes.
Nach der Veranstaltung stand für Dr. Christoph Köck, Geschäftsführer des hvv-Instituts GmbH und Bernhard S.T. Wolf, Direktor des Hessischen Volkshochschul-Verbandes, fest: Der Hessische Volkshochschul-Verband und seine Volkshochschulen werden in den kommenden Jahren mit den verschiedenen Partnern, insbesondere mit dem Bankenverband Hessen das Thema Ökonomische Allgemeinbildung sehr viel stärker als bisher in Kursveranstaltungen und Vortragsreihen integrieren.
Nach Meinung von Barbara Cakir-Wahl, Direktorin der Volkshochschule Frankfurt, bieten die Volkshochschulen sehr gute Grundbildungskonzepte für Menschen ohne Grundbildung sowie weiterführende Angebote für Menschen mit hohen Bildungsansprüchen. Auch Jürgen Keicher findet sehr ambitionierte Konzepte zur ökonomischen Bildung vorgestellt: "Mit diesem Wissen könnte man eine Banklehre bestreiten".
Innovationstag 2011
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