Großer Bahnhof im Kaisersaal in Istanbul
Die Erfolgsgeschichte der Europäischen Sprachenzertifikate telc – language tests ist um ein weiteres internationales Kapitel fortgeschrieben worden. Unter den 20 Ländern, in denen telc Prüfungen in neun europäischen Sprachen auf hohem Qualitäts- und Sicherheitsstandard stattfinden, hat sich die Türkei zu einem Schwerpunkt mit großen Zukunftsperspektiven entwickelt.
Vor 180 Persönlichkeiten des türkischen (und des deutsch-türkischen) Bildungs- und Wirtschaftslebens wiesen im Historischen Kaisersaal des deutschen Generalkonsulats in Istanbul die Präsidentin des Deutschen Volkshochschul-Verbandes e.V. (DVV), Prof. Dr. Rita Süssmuth, der deutsche Botschafter in Ankara, Dr. Eckart Cuntz, die deutsche Generalkonsulin in Istanbul, Brita Wagener, der Generaldirektor des Nationalen Erziehungsministeriums, Mehmet Can, der auch in Deutschland sehr bekannte Germanist und Koordinator der Arbeitsgruppe Deutsch beim türkischen Hochschulrat YÖK, Prof. Dr. Süleyman Yildiz, sowie der Personalverantwortliche von Mercedes-Benz Türk, Salih Ertör, der Entwicklung und Förderung des Fremdsprachenlernens und der international anerkannten Zertifizierung dieser Kenntnisse eine wichtige Aufgabe in der künftigen deutsch-türkischen Bildungszusammenarbeit zu.
Auf einem aus Anlass des einjährigen Bestehens des Istanbuler telc Büros veranstalteten Symposium hielten sie vor Gästen aus dem ganzen Land Referate zur „Fremdsprachenkompetenz und Weiterbildung im Zeitalter der Globalisierung“. Dabei ging es vordergründig um die Gestaltung einer künftig noch engeren deutsch-türkischen Bildungszusammenarbeit. Zusätzlich war diese Konferenz ein Ermutigungsschub für die türkische und deutsche Bildungselite, die sich für einen Beitritt der Türkei zur EU engagiert.
Angeführt von Frau Prof. Dr. Süssmuth, die sich seit vielen Jahren für die Türkei engagiert und aktiv an der Gründung der noch in diesem Jahr mit ihrem Lehrbetrieb startenden Deutsch-Türkischen Universität mitwirkt, bereiten der DVV und seine gemeinnützige Tochter telc GmbH eine Reihe konkreter Arbeitsprogramme vor. Darüber werden Verbandsdirektor Ulrich Aengenvoort und telc Geschäftsführer Jürgen Keicher mit einer hochrangigen Delegation aus dem Bildungsministerium der Türkei beraten, die zu einem Arbeitsbesuch nach Deutschland kommt. Dabei geht es um „die Kooperation der deutschen und türkischen Volkshochschulen, Partnerschaft auf Augenhöhe und respektvolles Voneinander-Lernen“, so Jürgen Keicher.
Die telc GmbH bietet dabei vielfältige Erfahrungen an – in der Türkei für erheblich mehr Sprachkurse in Deutsch und anderen europäischen Sprachen und in Deutschland auch für türkisch-muttersprachlichen Unterricht mit Prüfungszeugnis.
Bild: DVV-Präsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth
















